Manfred Ehlert "Hey Duu…"  

Erstmals digitale

Veröffentlichung

1. Spiegel

2. S’Tued Nömme Weh

3. Nemm Mi Met

4. Chome Ned Los Vo Dir

5. Grosse Maa

6. 7Siech

7. Liebe Schlaf

8. Läbens-Zeiger

9. Träne

10. Bliib Wie Du Besch

11. Zyt Zomm Lo Go

12. The 7 Seas Of Life

13. Wenn Immer

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«S’Tued Nömme Weh» und «Wenn Immer» habe ich 1998 mit Glenn Hughes am Mikrophon in englischer Sprache und eigenem Text aufgenommen.  Der Titel «Grosse Maa» hat einer der erfolgreichsten Schweizer Musiker «Trauffer» auf seinem 2008er Solo-Debut Album «Pallanza» auf tolle Weise gecovert.

 

Nach der sehr intensiven und befriedigenden Zusammenarbeit mit Glenn Hughes 1998/99, aus der insgesamt 14 grossartige Songs hervorgegangen sind und die aus unterschiedlichen Gründen bis zum heutigen Tag nicht veröffentlicht worden sind, stellte sich Ehlert die Frage: Wie geht’s nun mit dem eigenen musikalischen Schaffen weiter. Diese in den 2010er Jahren fertiggestellte Produktion ist musikalisch und gesanglich auf einem solch hohen Level, wo war hier eine neue Perspektive?

Für die erwähnten 14 Songs hat Ehlert für den musikalischen Teil mit dem hervorragenden Keyboarder/Komponisten Beni Mosele zusammengearbeitet. Verschiedene seiner Songideen/Arrangements haben ebenfalls Platz auf diesem von Ehlert und Hughes produzierten und bei Heinz Reutlinger aufgenommenem Meisterwerk gefunden haben. Hughes, der für die Aufnahmen dieses Werks bei Ehlert wohnte, schrieb die Texte in dessen Umgebung mit Blick auf den Mount Pilatus. Deshalb der Arbeitstitel dieses noch unveröffentlichten Werkes, welches im weitesten Sinne im Popmusik Segment angesiedelt ist:  «The Pilatus Experience». Mehr zu Glenn Hughes und seiner spannenden Lebensgeschichte siehe seine Biographie: From Deep Purple to Black Country Communion (gibt es auch in deutscher Übersetzung).

Diverse private Umstände haben dazu geführt, dass Ehlert, dies zu seiner eigenen grossen Überraschung, auf dem unter seinem eigenen Namen 2002 erschienenen Album «Hey Duu…» erstmals nach 10 Jahren wieder seine eigene Brumm-Stimme auf ein Band aufgenommen hat. Den Ausschlag dazu gaben die von ihm in seiner Muttersprache geschriebenen Texte sowie die fruchtbare Zusammenarbeit mit Beni Mosele und dem Co-Produzenten Andreas Nager. Der Release von «Hey Duu…» viel in eine Zeit, in der Schweizer Mundart Musik noch nicht den gleichen Stellenwert hatte wie heute. Die teilweise poetischen sowie zum Teil sehr persönlichen Texte in der Schweizer Dialektsprache waren zum damaligen Zeitpunkt für das Publikum noch ungewohnt und teilweise zu direkt.

 

Nun wird das Album nach fast 20 Jahren erstmals digital veröffentlicht. Dazu schrieb ein Journalist: Metamorphose eines Musikers.

 

Text & Stimme: Manfred Ehlert

Songs/Instrumente: Beni Mosele/Manfred Ehlert, Ausnahme «Träne» Musik Heinz Reutlinger, «Spiegel» Musik Andreas Nager. Arrangement «Wenn immer» Andy Mechuto.

Stimmaufnahmen: Al Dente Studio von Heinz Reutlinger

Playbacks und Mix: Take Five von Andres Nager, Beni Mosele, Manfred Ehlert und Andy Mechuto

Mastering: Greenwood Studio

Foto: Elena Fuchs

Cover: Peter Frey

Produziert von: Ehlert Mosele Nager

 

Persönliche Anmerkung:

Nebst meinem grossen Unterstützer und lieben Freund Pat war es vor allem Glenn Hughes, der mir das Selbstvertrauen gab, zu mir zu stehen und mir wieder zu vertrauen. Auch an dieser Stelle: Herzlichen Dank lieber Glenn! Als wir Ende der 1990er Jahre bei mir zuhause an den 14 Songtexten vom mir nun genannten und noch unveröffentlichtem Album «The Pilatus Experience» arbeiteten, habe ich von ihm gelernt, dass er einfach über all das schreibt, was ihn beschäftigt, belastet, er liebt oder inspiriert. Keine Geschichten, poetische Gedichte etc.. In diesem Geiste ist dieses «Hey Duu…» Album entstanden: Ehrlich, direkt, bei mir teilweise auch poetisch, leicht philosophisch.

Der viel zu früh verstorbene Jounalist Charles P. Schum schrieb 2002 über dieses Album «Hey Duu…»:

Liebe und Leben

«Hey Duu…» ist Manfred Ehlert’s bislang persönlichstes und reifstes Album. Musikalisch ist dieser sehr zeitgemässe «Chanson-Pop» von einer inneren, eigenartig abgeklärten Ruhe, völlig unspektakulär und ohne oberflächliche Effekthascherei. Die Musik ist getragen von Stimmungen, atmosphärisch sehr dicht und in den Sounds dennoch komplex. Es sind feine, pastellene Klangmalereien, deren intensiver Widerhall die Worte sind. Zartbittere Worte. Manfred Ehlert befasst sich mit dem Leben und insbesondere mit der Liebe. Philosophische Lebensansichten und Liebeserfahrungen in der poetischen Betrachtung eines nicht mehr jungen Menschen: Dass dieser Seelenstriptease keine Nabelschau ist, liegt an der Sprache bar vulgärer Direktheit. Diese Lieder verarbeiten Zerbrochenes, aber fern blosser Abrechnung. Aufbruch zu neuer Hoffnung ist da schon näher.

Herzlichen Dank Dir lieber Charles für Deine wertschätzenden Worte auch nochmals hier an dieser Stelle!

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© 2020 Manfred Ehlert

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